Samstag, 22. September 2012

Reisestation 13 Teil 2...

...bei Rennsemmerl in Regen im Bayrischen Wald am 21.09.2012

Seht Ihr rechts auf halber Höhe den Turm? Da geht’s jetzt gleich hin… *freu*
Kaum ausgestiegen habe ich Pferde rum stehen sehen auf dem Parkplatz.
Der Schimmel hat geschlafen und ich hab mich nicht getraut,
mich auf ihn drauf zu setzen. *flüster* Womöglich hätte er mich abgeworfen?
Das „fressende Haus“ im gläsernen Wald. Mehr Infos, Bilder aus verschiedenen Jahreszeiten und welche Bäume das Glas darstellen soll findet Ihr hier: http://www.glaeserner-wald.de/
Wir wissen nicht, welcher Baum das sein soll, aber Haselchen fand
den imposant und wollte darin fotografiert werden.
Wir wissen wieder nicht, welcher Baum das sein soll, aber hier hat dem
Haselchen gefallen, dass der Baum sehr filigran war im Gegensatz zu den ganzen anderen.
Das „fressende“ Haus ist seit Mitte September leider nur noch an den Wochenenden offen, aber mit dem nächsten Bild erfahrt Ihr, woher es seinen Namen hat.

Auf dem Weg zur Burgruine haben wir den Garten hinter dem „fressenden Haus“ gesehen. Da standen eine Unmenge alter Kutschenräder herum.
Mir gefallen die Hinweistafeln mit dem Regenbogen (soll den Fluss Regen darstellen), deswegen noch mal ein Foto. ;)
Vor ganz langer Zeit gab’s ja nur Kutschen zum durch die Lande fahren und nicht jeder konnte sich das leisten. Die Größe unterscheidet sich zu den heutigen Autoreifen schon um einiges, wie Ihr hier an dem halben vorderen Kutscherfuhrwerk seht. Das lag übrigens am Fuße der Burgruine.
Am Eingang zur Burgruine stand ein Folterkäfig und ich wurde – unter lautem Protest – da hin gesetzt. Mensch, war ich froh, dass ich früher nicht gelebt habe und darin eingesperrt wurde. *grusel*
Mit einem Euro Eintritt (Haselchen musste nichts zahlen und hatte es sich in der Hosentasche mit Kopf raus gemütlich gemacht) machten wir uns ans Werk. Vorsichtig und mit beiden Händen am Geländer hangelten wir uns nach oben...155 Stufen haben wir auf dem Rückweg gezählt.
Auf halber Höhe und teils böigem Wind wollte Haselchen mal Stein unter sich spüren... hinter sich links sieht man einen Teil der Stadt Regen.
Hilfe, geht das weit runter und wir sind noch nicht mal zur Hälfte oben! ;)
Einer Sage nach wollte die Frau eines Ritters ihre neugeborenen Siebenlinge ertränken lassen. Der heimkehrende Ritter verhindert das, lässt seine Kinder im Kloster Rinchnach aufziehen, erzählt seiner Frau jedoch nichts. Als erwachsene Männer kehren die Kinder zurück auf die Burg. Auf die Frage des Burgherrn, was mit einem Menschen geschehen soll, der die eigenen Kinder umbringen lässt, antwortet seine Frau, man solle die Person lebendig einmauern. Daraufhin wird sie eingemauert und soll noch heute als "weiße Frau" in der Ruine zu sehen sein.
Hier geht’s ins Licht... ne Quatsch: Wir erreichen gleich die Aussichtsplattform
und den höchsten Punkt der Ruine. ;)
Sch...ande, geht’s hier tief runter. Haselchen versteckt sich gleich wieder
 in meiner Tasche und will nicht mit aufs Bild.
Ist das nicht ein schönes Postkartenmotiv?
Das ist Regen von oben bei strahlendem Sonnenschein!
Haselchen hat seine Höhenangst überwunden und will doch noch mal mit aufs Foto! ;)
Hier ist eine von 4 Platten, von denen an jeder Seite eine angebracht ist.
Damit wissen auch Touris, welchen Berg sie gerade vor sich sehen.
Auf dem Weg nach unten. Vielleicht war das mal die zweite Etage?
Ein Raum wäre für diese sehr kleine Burg doch etwas wenig gewesen.
Ha, mich hätten Feinde oder Belagerer früher nie im Leben gefunden. *g*
Der Hinterhof der Burg...
Ob da früher Leute eingesperrt wurden? Neeeeein, ich will da nicht festgebunden werden. *Hiiiiilllffeeee*
Ich darf doch wieder mit nach Hause und sitz sicher in der Hosentasche! :D

Falls Ihr mehr zur Burgruine wissen wollt, hier nochmals ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Wei%C3%9Fenstein_%28Niederbayern%29


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