Dienstag, 4. September 2012

Reisestation 10 Teil 2...

...mit muncy und IvaboDwedi in Bremen am 02.09.2012

Den Sonntag, schön sonnig und warm hat Hasel damit verbracht die 
bekannteren und unbekannteren Bremer Sehenswürdigkeiten.

Auf dem Weg zur Innenstadt haben wir die Überseestadt durchquert. Die 
Überseestadt ist ein junger Stadtteil, der in und auf alten Häfen gebaut 
wurde und wird.
Durch die Überseestadt ging es dann zu den Stadtmusikanten.
Der Esel hat Hasel direkt adoptiert
Das war dem Hasel schnell zu unheimlich und er hat sich zu dem Hund 
geflüchtet.
Von den Bremer Stadtmusikanten ging es dann zu Bremens guter Stube, dem 
Marktplatz.

Der Marktplatz steht insgesamt unter Denkmalschutz:
Am Markt 1: Rathscafé/Deutsches Haus, 1908–1911
Am Markt 9: Haus Jonas und Kaune, 1600 und 1955
Am Markt 11: Raths-Apotheke, 1893–1894 und 1957/58
Am Markt 12: Sparkasse am Markt, 1755 und 1958
Am Markt 13: Der Schütting, 1537–1538 mit dem berühmten Spruch der Bremer 
Kaufleute
Am Markt 14, 15 und 16: Bankhaus Neelmeyer, Wilckens’sches Haus, Bremische 
Hypothekenbank, Geschäftshaus „Zum Roland“, Niedersaechsische Bank
Am Markt 17: Medizinisches Warenhaus, 1950
Am Markt 18: Eduscho-Haus, Bankhaus Carl F. Plump & Co., 1952–1953
Am Markt 19: Bankhaus Plump & Co., 1960
Am Markt 20: Haus der Bürgerschaft, 1962–1966
Am Markt 21: Rathaus, Bremer Ratskeller, Neues Rathaus, ab 1400 bis heute
Marktstraße 3: Haus C der Handelskammer, 1956
Am Dom 1: St. Petri Dom, ab 1041 bis heute
Am Dom 2: Kuesterhaus, 1926–1928
Boettcherstraße 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9: 1922–1931
Langenstraße 2, 4, 6 und 8: Disconto-Bank, Passage, Kontorhaus am Markt, 
1910–1912

nett fand Hasel auch die Kanaldeckel, die nur in der Innenstadt zu finden 
sind.
Natürlich hat Hasel nicht vergessen beim Roland auf dem Markt 
vorbeizuschauen.
Auf den Knien des Rolands war es dann doch nicht so gemütlich....
und so hat Hasel den "Krüppel" zu Füßen des Rolands besucht (der aus der 
Sage von der Gräfin Emma - siehe gestern)
Hinter dem Roland hat Hasel die Inschrift "Gedenke der Brüder, die das 
Schicksal unserer Trennung tragen" gesehen. Diese Mahnung Wilhelm Kaisens 
die Menschen hinter dem Eisernen Vorhang / der Mauer nicht zu vergessen, 
ist auch nach der Wiedervereinigung erhalten geblieben.
Vom Markt aus geht die Böttcherstraße ab, mit seinem schön gestalteten 
Eingangsbereich.
Die Böttcherstraße ist eine etwa 100 m lange Straße in der Bremer 
Altstadt. Die meisten Gebäude sind in der Zeit von 1922 bis 1931 
entstanden und hauptsächlich Ludwig Roselius, einem Bremer Kaffeekaufmann, 
zu verdanken, der Bernhard Hoetger damit beauftragte, die künstlerische
 
Gestaltung zu übernehmen.


In der Böttcherstrasse ist das Paula - Modersohn - Becker - Museum.
Die Malerin Paula - Modersohn - Becker war eine deutsche Malerin und eine 
der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus, und ist in 
Bremen aufgewachsen und hat hier gelebt, bis sie mit Ihrem Mann nach 
Worpswede, in die Künstlerkolonie gezogen ist.

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