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| Nach dem Kulturgenuss ging es weiter in der Böttcherstraße zu dem Sieben - Faulen - Brunnen. Auch dort ist das Bremer Wahrzeichen, die Stadtmusikanten, anzutreffen und Hasel hatte dort seinen Spaß |
Zu den Sieben Faulen gibt es eine schöne Bremer Sage:
Die Geschichte erzählt von einem Mann, der vor der Stadt große Ländereien
besitzt. Die Felder bringen aber wenig Ertrag, weil sie entweder so sandig
und trocken sind, dass der Kohl darauf verdorrt oder sie waren so sumpfig,
dass die Heuernte nicht für eine Kuh reicht und er sich mit einer Ziege
begnügen muss. Seine sieben Söhne waren alle kräftig und einer größer als
der andere, aber sie hatten keine Lust zum Arbeiten und wurden wegen ihres
Müßiggangs von den Nachbarn die sieben Faulen genannt. Um sich, wie ihre
Altersgenossen, etwas Geld zu verdienen, beschlossen sie eines Tages, ihre
Dienste den Bremern anzubieten. Aber sie waren in der Stadt als faul
bekannt und keiner wollte ihnen Arbeit geben. So verließen sie gemeinsam
die Stadt.
Als die Brüder nach Jahren aus fernen Landen - wahrscheinlich den
Niederlanden - zurückkamen, begannen sie auf den elterlichen Feldern zu
arbeiten und das Gelernte anzuwenden. Sie zogen Gräben, um die Felder zu
entwässern, bauten einen Damm zur Weser hin, um Hochwasser abzuwehren,
befestigten einen Weg und bauten sich daneben Häuser und gruben
schließlich noch einen Brunnen. Die erstaunten Nachbarn aber sagten: Die
sind nur zu faul auf den nassen Feldern zu arbeiten, das auf den
matschigen Wegen beschmutzte Schuhwerk zu reinigen und das Wasser aus der
Weser zu holen. (Wikipedia)
Die Geschichte erzählt von einem Mann, der vor der Stadt große Ländereien
besitzt. Die Felder bringen aber wenig Ertrag, weil sie entweder so sandig
und trocken sind, dass der Kohl darauf verdorrt oder sie waren so sumpfig,
dass die Heuernte nicht für eine Kuh reicht und er sich mit einer Ziege
begnügen muss. Seine sieben Söhne waren alle kräftig und einer größer als
der andere, aber sie hatten keine Lust zum Arbeiten und wurden wegen ihres
Müßiggangs von den Nachbarn die sieben Faulen genannt. Um sich, wie ihre
Altersgenossen, etwas Geld zu verdienen, beschlossen sie eines Tages, ihre
Dienste den Bremern anzubieten. Aber sie waren in der Stadt als faul
bekannt und keiner wollte ihnen Arbeit geben. So verließen sie gemeinsam
die Stadt.
Als die Brüder nach Jahren aus fernen Landen - wahrscheinlich den
Niederlanden - zurückkamen, begannen sie auf den elterlichen Feldern zu
arbeiten und das Gelernte anzuwenden. Sie zogen Gräben, um die Felder zu
entwässern, bauten einen Damm zur Weser hin, um Hochwasser abzuwehren,
befestigten einen Weg und bauten sich daneben Häuser und gruben
schließlich noch einen Brunnen. Die erstaunten Nachbarn aber sagten: Die
sind nur zu faul auf den nassen Feldern zu arbeiten, das auf den
matschigen Wegen beschmutzte Schuhwerk zu reinigen und das Wasser aus der
Weser zu holen. (Wikipedia)
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| Beim Weiterbummeln hörten wir auf einmal die Klänge von Straßenmusikern und gingen der Musik nach. Und siehe da, die kühlen Norddeutschen tanzten in der Sonne auf der Straße |
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| Neu ist am Wall das Denkmal von Wilhelm Kaisen: |
Wilhelm Kaisen war nach dem 2. Weltkrieg der Bürgermeister in Bremen und
prägte den politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau der Hansestadt.
Besonders bekannt und noch bewohnt sind die sogenannten Kaiesen-Häuser.
In den Parzellengebieten Bremens entwickelte sich seit 1944 eine
eigenwillige Bau- und Wohnkultur, deren Ursprung heute kaum noch bekannt
ist. In der Notsituation der Kriegs- und Nachkriegszeit, als 61 Prozent
des Wohnraums der Stadt zerstört war, nahmen einige Menschen ihre
Geschicke selbst in die Hand. Sie schufen sich in den Kleingartengebieten
eine Wohnstätte – anfangs mit, später ohne Bauerlaubnis – und
organisierten sich eine lebenswerte Umgebung. „Kaisenhäuser“ wurden diese
Parzellenwohnhäuser genannt: eine Anspielung auf den früheren
Bürgermeister Wilhelm Kaisen, der sich für ihre Bewohner eingesetzt hat
und die Bewohnung dieser "Gartenhäuschen" genehmigt hat.
prägte den politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau der Hansestadt.
Besonders bekannt und noch bewohnt sind die sogenannten Kaiesen-Häuser.
In den Parzellengebieten Bremens entwickelte sich seit 1944 eine
eigenwillige Bau- und Wohnkultur, deren Ursprung heute kaum noch bekannt
ist. In der Notsituation der Kriegs- und Nachkriegszeit, als 61 Prozent
des Wohnraums der Stadt zerstört war, nahmen einige Menschen ihre
Geschicke selbst in die Hand. Sie schufen sich in den Kleingartengebieten
eine Wohnstätte – anfangs mit, später ohne Bauerlaubnis – und
organisierten sich eine lebenswerte Umgebung. „Kaisenhäuser“ wurden diese
Parzellenwohnhäuser genannt: eine Anspielung auf den früheren
Bürgermeister Wilhelm Kaisen, der sich für ihre Bewohner eingesetzt hat
und die Bewohnung dieser "Gartenhäuschen" genehmigt hat.













*hachmach*
AntwortenLöschenSooo schöne Bilder aus meiner Heimat *seufz*
Das Kaisen-Denkmal ist aber ganz schön schön geworden, finde ich.
Im "Haus des Reichs" hab ich sogar mal ein paar Monate gearbeitet - beim Finanzamt Bremen-West als Aushilfs-Schreibkraft zwischen Abi und Beginn meiner Ausbildung. War eine nette Zeit und ich hab mir ein schönes "Taschengeld" verdient :-)
Danke für die tollen Bilder, Muncy und Iva!
Mir fällt da grad noch was zur Sögestraße ein - mein Papa hat manchmal "Schweinemutterstraße" dazu gesagt ... das hier mal als Übersetzungshilfe für Nicht-Plattdeutschsprecher ;-)
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