Freitag, 28. Juni 2013

Reisestation 38 Teil 2...

...bei khanele in Hamburg vom 12.06. bis 18.06.2013

Mit dem Auto Fahrstuhl fahren, 23 Meter in die Tiefe, und 426 m unter der Elbe hindurch, auch als Radfahrer oder zu Fuß, das ist ganz normal für viele Hamburger Verkehrsteilnehmer. Der alte Elbtunnel ist seit 1911 in Betrieb. Es war die erste Untertunnelung eines Flusses auf dem europäischen Kontinent.
Hier stehe ich hoch über den St.Pauli-Landungsbrücken auf dem Stintfang. Hinten rechts ist der oberirdische Teil des Elbtunnels zu sehen, hinter mir ein "original" Mississippidampfer (uns Landeiern können die ja viel erzählen!)
Also, Eindruck macht er ja schon, wenn seine Schaufelräder durch die Elbe pflügen!
Und hier kommt ein Windjammer, der ist aber wirklich echt! Die "Rickmer Rickmers" hat hier schon lange als Touristenattraktion fest gemacht.
Vor uns ragt die HafenCity auf (und nicht zu übersehen) ein berühmtes Millionengrab. Von den ehemaligen historischen Gebäuden ist hier nur noch die Hafenpolizeiwache No. 2 von 1899 erhalten.
Ein sehr beliebter Platz zum Sonnenbaden mit Blick auf die Front der HafenCity sind die Marco-Polo-Terrassen...
...oder ganz vorne die Stadionstufen des Unilever-Hauses, genannt "Luftkissen".
Von achtern weht mir der Duft der großen weiten Welt um die Nase. Am Überseeterminal ankern die Kreuzfahrtschiffe, aktuell die holländische "Prinsendam" mit einer Länge von über 200 m.
Noch verführerischer ist der Duft in der Kaffeerösterei in einem historischen Speicher, einfach unwiderstehlich! Bei Kaffee, Tee oder Kakao genießt man die einmalige Atmosphäre der alten Speicherstadt. Kuchen gibt es natürlich auch.
Wer ist hier denn nun größer? Die Schiffschraube vor dem Internationalen Maritimen Museum hat den beachtlichen Durchmesser von 6 m und wiegt 15 t.
Die Speicherstadt: roter Backstein, Kanäle, Ladeluken, Orientteppiche, Kaffee, Tee, Gewürze... das gibt es so nur in Hamburg!
So, das war es dann eigentlich. Nach dieser Tour waren meine Pfoten platt. Obwohl es ja noch sooo viel Sehenswertes in Hamburg zu bestaunen gäbe. Ganz zum Schluß hat mich khanele dann noch damit überrascht, dass es in Hamburg sogar ein richtiges altes Schloß gibt, an der Bille in Bergedorf.
Ach ja, und dazu hat sie mir das Lied von den drei Hamburger Flüssen beigebracht, das singe ich euch mal vor:



_ An de Alster, an de Elbe, an de Bill',
dor kann jeder eener moken wat he will!


ICH will....ganz bestimmt einmal wieder kommen! Tschüs, Hamburg!

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