Sonntag, 8. September 2013

Reisestation 45...

...bei lese_uschi in Lemgo vom 24.08. bis 30.08.2013

Am 24.08.2013 wurde ich von Ole in Lemgo bei herrlichem Sonnenschein empfangen.
Lemgo liegt im Tal der Bega im Lipper Bergland und wurde 1190  an einem Kreuzungspunkt wichtiger Handelswege als Planstadt durch die Herren zu Lippe gegründet. Im Spätmittelalter war Lemgo Mitglied der Hanse und nennt sich daher „Alte Hansestadt Lemgo“ .




Hier sind wir am Schloss Brake. Das Schloss ist von einem Wassergraben umgeben und steht auf den Grundmauern einer der größten mittelalterlichen Burgen Norddeutschlands. Der markante Turm macht es zum weithin sichtbaren Wahrzeichen der alten Hansestadt Lemgo.
Straßennamen haben diese Lipper …..
Von der alten Mühle in Lemgo sind wir dann die Breite Straße entlang gegangen und haben uns...
...die alte Abtei angesehen. Heute wird dieses Gebäude von der VHS genutzt.
Leider wird das Hexenbürgermeisterhaus gerade renoviert. Dieses Haus war immer ein privates Bürgerhaus. Dort gab es keine Folterkammer. Dennoch ist das Haus in wohl einzigartiger Weise mit der Geschichte der Hexenverfolgung in Lemgo verbunden.
Das heutige Museum zeigt nicht nur Folterinstrumente, sondern informiert über den Verlauf der Hexenprozesse und die Anwendung der Folter.
Weiter geht es zur ev-luth. Pfarrkirche St. Nicolai mit den zwei verschieden hohen Türmen. Man kann den Nordturm besteigen und sieht sich dann Lemgo aus ca. 40 Meter Höhe an. Haben wir aber nicht getan, da ich Angst hatte, dass mir schwindelig wird.

  

 
Wir stehen auf dem Marktplatz, die Lemgoer nennen ihn auch den „Steinernen Saal“. Das alte Torhaus und das alte Rathaus sind wirklich sehenswert.

Nun sind wir auf der Mittelstraße, einer Fußgängerzone, und stehen vor dem Kanzlerbrunnen am Ostertor. Er wurde vom Aachener Bildhauer Bonifatius Stirnberg in einer bronzenen Brunnenplastik erbaut.
Puh, jetzt brauchen wir erst einmal eine Pause mit leckerem Kaffee.
Wer sich wie im Urlaub fühlen möchte, besucht den Lippegarten. Bei toller Musik kann man hier die Seele baumeln lassen.
Im Winter wird hier dann eine Eisbahn aufgebaut mit vielen kleinen Büdchen.
Gut gestärkt und erholt geht es nun zur Lipperlandhalle.
Die Handballmannschaft des TBV Lemgo spielt seit der Saison 1983/84 in der Bundesliga und hat schon etliche Erfolge vorzuweisen.
Leider haben wir keinen Handballer gesehen.
 
Am Ende unseres Stadtrundganges sehen wir uns noch das Junkerhaus an.
Das Junkerhaus ist eine Schöpfung des Künstlers Karl Junker ( 1850 – 1912 ) Das zweistöckige Fachwerkhaus ist mit einer filigranen Schnitzwerkarchitektur überkleidet. Auch in den Innenräumen und bei den Möbeln setzt sich diese Gestaltung fort. Junker arbeitete beständig an der Ausstattung des Hauses und wohnte dort bis zu seinem Tod.
 
So, das war ein kleiner Eindruck von unserem schönen Lemgo, ich hoffe, dass es Euch gefallen hat.

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