Sonntag, 13. Oktober 2013

Reisestation 49 Teil 1...

... bei nicki04 in Hagen vom 04.10. bis 12.10.2013

Nachdem der Hasel sich ein wenig von der Reise erholt hatte, bekam er einen neuen Schal, da es teilweise doch schon kühl werden kann.
Schnell schloss der Hasel Freundschaften. Hier wird er von Felix, dem Maskottchen der Hagener Basketballmannschaft „Phoenix Hagen“ in den Arm genommen. „Phoenix Hagen spielt in der 1. Bundesliga und war in der letzten Saison sogar in den Play Offs. Insbesondere mein kleiner Sohn und ich sind große Fans und besuchen immer mal wieder die Heimspiele.
Später ließ er sich ein paar Erlebnisse der England-Reise schildern. Diesen netten Bären, noch ohne Namen, brachte ich meinem Sohn aus England mit.
Als Gast bekam er natürlich auch einen Platz im Schlafsack und durfte im Bett meines Sohnes übernachten. Das fand Hasel so richtig klasse.
Am Sonntag (6.10.) zeigte ich dem Hasel die nähere Umgebung und er machte eine kleine Pause auf der großen Hand, welche hier bei uns im Hagener Stadtteil „Helfe“ auf dem Marktplatz liegt. Sie ist ein beliebter Treffpunkt und wird von kleinen und großen Kindern als Sitzgelegenheit oder zum Klettern genutzt.
Gespendet wurde die Hand vom Wohnungsverein Hagen.
Am Montag (7.10.) ging es in die Innenstadt. Durch Hagen fließt u. a. die Volme und an dieser Brücke sieht man das Hagener Stadtwappen, eine Eiche. Auch bei uns werden mittlerweile Schlösser daran gehängt. Eigentlich ist es verboten, aber noch wird es geduldet. Der Hasel schaute sich das interessiert an.
Anschließend ging es runter an die Volme und der Hasel genoss sichtlich die warmen Sonnenstrahlen.
 
Die Pause war jedoch nur kurz. Weiter ging es zum Mataré-Brunnen.

„Der Künstler und Bildhauer Ewald Mataré wurde in Aachen geboren und verbrachte viele Jahre seines künstlerischen Lebens in Düsseldorf. Sein letztes und großes Werk, an dem er  4 Jahre gearbeitet hat, ist der Mataré Brunnen vor der Volme Galerie.

Der Brunnen symbolisiert mit seinen Wasserspeiern die vier Flüsse Volme, Ennepe, Ruhr und Lenne, die Hagen umgeben. Über dem im Durchmesser etwa 10 m großen Wasserbecken erhebt sich eine den Gesamteindruck dominierende Kaskade, die die Wassereinspeisung der Hasper Talsperre darstellt.

Der Mataré Brunnen, der in der Nähe des Rathauses stand, wurde 1967 eingeweiht und war seitdem ein beliebter Anziehungspunkt in Hagens Mitte. Als vor einigen Jahren der Friedrich-Ebert-Platz umgestaltet wurde, musste der Brunnen weichen und wurde abgerissen. Vorausschauend baute man allerdings die Bronze-Elemente vorher aus und lagerte sie ein.

Als die „Neue Mitte“ realisiert war und alle neuen Gebäude standen, machte der Hagener Dipl.-Ing. Eckkehard Quast an Hand alter Aufzeichnungen einen neuen Plan und der Mataré-Brunnen wurde ca. 150 m weiter direkt vor der Volme Galerie wieder aufgebaut.

            Heute ist er wieder ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.“
Nicht weit vom Brunnen kann man den historischen Rathausturm bewundern. Der Rest des alten Rathauses wurde im letzten Krieg zerstört. Leider wird nebenan gebaut, so dass der Kran im Bild ist, etwas unschön.
Vor dem alten Rathausturm steht dieser Herr. Es handelt sich um den ehemaligen Oberbürgermeister Fritz Steinhoff.
Der Hasel wollte auch hier eine kurze Rast einlegen und sein Schal harmoniert wunderbar mit dem Hintergrund.
Doch es gibt noch viel zu entdecken. An mehreren Stellen in der Hagener Innenstadt gibt es die sog. „Stolpersteine“. Sie erinnern an ehemalige jüdische Mitbürger.
Eine weitere Besonderheit ist das das erste begehbare und begreifbare Planetenmodell der Welt. An vielen markanten Stellen auf den Gehwegen in der Innenstadt und außerhalb befinden sich große Bronzeplatten, die den Lauf der Planeten kennzeichnen. Bezugspunkt ist die große Sonnenkugel auf dem Rathausturm. Dabei beträgt ein Meter im Modell eine Million Kilometer in der Natur. Die Bronzeplatten enthalten neben den maßstabgetreuen Abbildungen der Planeten auch deren wichtigste Daten.
Der Hasel hat sich die Platte der „Erde“ einmal näher angeschaut.

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