Sonntag, 25. August 2013

Reisestation 43 Teil 2...

... mit Stadtkind in Harsefeld, Stade und Buxtehude vom 07.08. bis 11.08.2013

Hier sind die Friedrich-Huth-Bücherei und das Kunst-Café untergebracht. Bei dem Café kann man die Dekoration (Accessoires) kaufen, die ist mit Preisschildern versehen. Leider war zu dem Zeitpunkt gerade geschlossen.
Über diesen langen Holzsteg müssen wir gleich rüber, ob das hält? Stadtkind hat mich beruhigt: Der Steg sowie diverse kleine Brücken im Klosterpark sind dieses Jahr komplett neu gemacht worden. Da ist nichts morsch.
Wie man hier sieht ist vieles in Harsefeld naturbelassen, das ist einer von den Klosterteichen.
Der größte Teich. Übrigens ist es eine schöne Jogging-Runde um die Klosterteiche und durch den Klosterpark ;)
Es gibt hier ein wenig versteckt ein Waldklassenzimmer. Sofern dort nicht gerade eine aufmerksame Klasse Sachkundeunterricht zum Anfassen abhält, darf man sich auch selber setzen.
Wettlauf zwischen Hase und Igel

Die Sonne lacht, der Himmel balut, Swinegel raucht sein Tabakskraut, spaziert vergnügt zum Rübenfeld und freut sich über Gottes Welt.

Er trifft den Has, der fragt voll Witz, wozu so krumme Beine nütz? "Mir kommts nicht auf ´nen Wettlauf an." "Um Geld und Schnaps!" - der Has nimmt an.

Swinegel eilt zu seiner Frau, erklärt hier seinen Plan genau: "Zieh Rock und Hose von mir an und steh als Mann am Ziel sodann!"

Der Lauf beginnt, los rennt der Has, Swinegel duckt sich in das Gras. Ihm macht das alles viel Vergnügen, der Hase aber glaubt zu siegen.

Da rufts am Ziel: "Ick bün all dor!" Dem Hasen kommt das seltsam vor. Er will sich gar nicht erst verschnaufen und sagt sogleich: "Nochmal gelaufen!"

So läuft er vierundziebzig Mal, dann stürzt er hin mit großer Qual. Der Hase tot am Boden liegt, das Igelpaar hat doch gesiegt.

Voll Freude eilen sie nach Haus, zu richten einen Siegerschmaus. Geld hat man nun genug und Köm, wie ist das Leben angenehm.

In Trauer sitzt die Frau des Hasen am Grabe auf dem grünen Rasen. Und wieder war`s wie überall: Der Hochmut, der kommt doch zu Fall!
Weil es gerade so gut passte durfte ich mir Buxtehude auch noch anschauen. Da habe ich gestaunt, wie groß die Hasen hier sind. Ob ich jemals sooo groß werde?
Das zweigeschossiges Giebelhaus aus dem 17. Jahrhundert weist Vorkragungen in den Obergeschossen und Kreuzstreben in den Brüstungsgefachen aus. Aus privater Initiative wurde es 1977 saniert. Dabei wurde die Utlucht im Erdgeschoss wiederhergestellt.
Das Fleth und der Ewer "Margaretea" (typisches plattbodiges Frachtschiff). 
Der Marschtorzwinger dient Buxtehude heute als Kulturzentrum für unterschiedliche Veranstaltungen wie beispielsweise Buchlesungen, musikalischen Vorträgen oder  Ausstellungen. Die Schießscharten - unten sieben, oben acht - wurden in Granit gefaßt. Durch sie konnten die Buxtehuder Schützen den gesamten Raum vor der Stadtmauer bestreichen. Der Turm war nach dem  damaligen Stand der Technik gebaut worden. 
Der Brauch kommt eigentlich aus Italien und hat sich seit 2008 auch in Deutschland und in Buxtehude ausgebreitet. Verliebte Paare hinterlassen an öffentlichen Plätzen und Brücken in Buxtehude gravierte und bemalte Vorhängeschlösser quasi als Liebesbeweis und werfen den Schlüssel weg. Die ersten sogenannten Amorchetti wurden auf der Milvischen Brücke in Rom angebracht.
Das Museum für Regionalgeschichte und Kunst wurde 1911 als Museumszweckbau für die Sammlungen des 1880 gegründeten Museumsvereins von dem Seifenfabrikanten Julius Cäsar Kähler erbaut und am 9. Februar 1913 als Heimatmuseum eröffnet. 1992 wurde es durch einen Neubau, in den auch der Haupteingang verlegt wurde, wesentlich vergrößert und konzeptionell und gestalterisch modernisiert.
Die Tauschbücherei, gut bewacht vom Hasen.
Das Glockenspiel am Stavenort wurde im Auftrag des Heimatvereins Buxtehude Haus Fischerstraße 3 e.V. von der Firma Joachim Otto Glocken-Uhrentechnik KG, Neustadt/Holstein, gebaut. Es besteht aus 24 Glocken in der Tonfolge c3, d3, in Halbtonschritten fortschreitend bis c5. Die Einweihung fand am 6. Dezember 2008 statt.

Die Spielzeiten: 11:30 Uhr, 15:30 Uhr und 16:30 Uhr.

Tipp: Man kann sich das Glockenspiel im Internet anhören ;)
Hier endete die Reise leider schon und ich bin wieder weitergezogen.
 

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